warum bloggen

Warum ich heute anders blogge und lieber zuhöre, bevor ich schreibe

Ich hatte schon mal einen Blog. Es ging dabei um mein Wissen rund um Hashimoto und wie ich dafür sorgte, dass ich mich gut damit fühle.

Als ich aber 2024 neu gestartet bin mit Business-Themen für Frauen über 40, die sich etwas Eigenes aufbauen wollen, hab ich mir erstmal das Bloggen gespart.

Ich fand es müßig und klar, auch belastend, neben Dauerpräsenz in den sozialen Medien auch noch einen Blog mit Content zu füllen, zumal ich ja nicht einfach nur alles überall wiederholen wollte.

Aber … ich hab schnell verstanden, dass ich damit völlig falsch liege.

Als mich Content nur noch ausgelaugt hat, fing ich an, den Sinn in Frage zu stellen.

Der erste Anstoß kam, als mir klar wurde, dass ich bei Instagram und Co. viel Herz und Zeit reingesteckt habe, für Beiträge, die ich dauernd kürzen musste, weil sie eine festgelegte Zeichenzahl überschritten. Dadurch ging oft der eigentliche Kern für mehr Verständnis zu einem Thema verloren.

warum bloggen

Und dann… war ich frustriert, dass all die Mühe kaum eine Halbwertzeit von mehr als 48 Stunden hatte. Dann war der Beitrag nicht weg, aber er wurde nicht mehr in den Feeds ausgespielt. Jeden Tag haben das 100te Menschen gemacht und ich selbst hab mich ja daran beteiligt, indem ich ständig nachgeliefert habe.

Was sich dann verändert hat

Wie viele andere bin auch ich lange einer einfachen Formel gefolgt:

Content massenweise zu produzieren + regelmäßig möglichst jeden Tag posten + funktionieren, ohne nachzudenken (da bleibt eh keine Zeit mehr für) = Sichtbarkeit

Und genau diese Formel wollte ich nicht mehr. Ich wollte meine eigene Formel und mir war ehrlich gesagt egal, ob das meine alten Lehrmeister richtig oder falsch finden.

warum-bloggen-Grafik-früher-heute

Heute heißt meine Formel:

Erstmal zuhören und verstehen, was mein Gegenüber braucht. Aus meiner eigenen Erfahrung Probleme erkennen und Kompliziertes einfacher machen.

Erst dann kommt das eigentliche Schreiben.

Aber warum blogge ich überhaupt?

Der Aufruf zu einer Blogparade hat mich dank Urlaubsruhe dazu gebracht, mich genau das zu fragen.

Ich schreibe sehr gerne und weiß auch, dass ich es kann.

Aber wenn ich einen lebendigen Blog will, dann schreibe ich nicht für Google und auch nicht für SEO und GEO oder weil „man eben bloggen muss“.

Ich blogge, weil ein Blog den Raum bietet für Gedanken, Geschichten und Lösungen, die ich gefunden habe und die in keinem Instagram-Post Platz haben.

Der Platz gehört mir und ich schreibe meine Blogartikel so lang oder kurz, so nahbar und auch mal provokant, wie ich es fühle. Und mittlerweile fühle ich meine Beiträge auch so, dass ich weiß, dass der richtige Beitrag die richtige Leserin findet, wenn sie genau das Thema braucht, was sie in den Beiträgen findet.

Und dann, hat es zusätzlich „Klick“ gemacht.

Statt Monolog wird mein Blog zum DialogBlog.

Mir fehlte noch was. Und dann wurde mir klar, was.

Ich will nicht nur schreiben und vor meiner Glaskugel sitzen, während ich überlege, was du wohl gerade brauchst.

Das war für mich noch der Haken am Bloggen. dass es sich manchmal wie ein Selbstgespräch oder Monolog ohne Resonanz anfühlte. Kein Widerspruch, kein „Ja, aber bei mir ist es anders“, kein „Gut und schön, aber wie mache ich das, wenn…

warum-bloggen-DialogBlog idee

Die Idee für einen DialogBlog war geboren

Was wäre denn, wenn jeder, der mag, seine Gedanken, Ideen und Fragen zu dem, was er gelesen hat oder was er noch suchen würde, direkt teilen kann?

Das ist doch wie Zuhören in einem Gespräch. Wenn ich auf diese Weise besser weiß, was du brauchst und was dir fehlt, dann entsteht doch viel mehr Verbindung und bessere Lösungen. Auch Widerspruch kann eine sinnvolle Reflektion werden, und bessere Ergebnisse im nächsten Blogartikel bedeuten.

Aber … ich wollte nicht mit einem Newsletter wedeln und Antworten nur mit mehr oder weniger freiwilligen Einträgen verbinden.

Deine Dialogbox -
und du entscheidest, ob du sie anonym, persönlich oder auch gar nicht nutzt.

Ich habe mir also eine Dialogbox, ein Formular, ausgedacht.

So kannst du damit jetzt Fragen stellen, die ich in weiteren Artikeln beantworten kann, oder auch persönlich, wenn du es willst. Das kannst du ja im Formular entscheiden.

Deine Gedanken sind nicht umsonst da und wenn ich erkenne, wo etwas hakt oder blockiert, dann können auch andere ihre Lösung finden, indem ich sie aufgreife und darüber schreibe.

So entstehen viele neue Artikel, die immer mehr und immer besser genau das enthalten, was wirklich gebraucht wird. Und nicht, was mich meine Glaskugel aus eigenen Erfahrungen vermuten lässt.

Deshalb endet mein Blog auch nicht mehr mit dem letzten Absatz. Er beginnt dort erst richtig.

Was denkst du darüber?

Ich freue mich nicht nur über Kommentare.

Ich freue mich auch über Fragen, deine Meinung zu den Themen und ja, auch über Kritik.

Wenn du möchtest, schreib mir direkt über das Formular. Vielleicht entsteht aus deiner Frage oder Meinung sogar der nächste Blogartikel.

Mir ist wichtig, was du denkst.

Deine Gedanken sind willkommen.

Du kannst mir hier Feedback geben, Fragen stellen oder einen Gedanken mit mir teilen.

Wenn du einfach etwas dalassen möchtest, kannst du das anonym tun.

Möchtest du eine Antwort von mir erhalten, gib bitte deine E-Mail-Adresse an. Über deinen Vornamen freue ich mich natürlich auch. 😊

Was ich mit diesem Blog verbinde?

Ich wünsche mir keinen Blog mit möglichst vielen Artikeln zu möglichst vielen Themen.

Ich will mit meinem Blog einen Ort schaffen, an dem Frauen Antworten finden, sich verstanden fühlen und merken: Ah, das geht ja nicht nur mir so, ich bin damit nicht alleine.

Ich schreibe gerne viele Artikel, wenn sie zu dir und deinen Themen passen. Und so helfen sie dann auch denjenigen, die sich darin wiedererkennen.

Vielleicht…

Entsteht daraus noch viel mehr. Eine ganze Bibliothek von echten Problemlösern.

Das wäre doch ein Traum. Und vielleicht beginnt diese Bibliothek genau mit deiner ersten Frage. ❤️

Danksagung:

Vielen Dank an Birgit Lorz für die Einladung zur Blogparade. Dieser Beitrag ist als Teil ihrer Blogparade entstanden. Die Blogparade findest du übrigens hier:
https://www.fibb.de/aufruf-blogparade-2026/

Hinweis zur Urheberschaft
Dieser Beitrag wurde von mir selbst verfasst. Einzelne Bilder wurden teilweise mit Unterstützung von KI bearbeitet oder optimiert. Alle Inhalte und Aussagen stammen von mir. Angelika Jäger, 2026.

Haftungsausschluss
Ich verspreche keine Ergebnisse. Fortschritt und Wirkung hängen auch hier von deinem Einsatz, deiner Kontinuität und deiner Umsetzung ab.

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