29 Jan. KI hat dich längst überrollt? Dann arbeite mit ihr, wie du es willst.
KI, KI, KI ist überall. Die einen sind total gehypt, die anderen skeptisch oder müde davon.
Manche hoffen sogar, dass es einfach vorbei gehen wird und KI verschwindet.
Nein, wird sie nicht. Sie ist gekommen, um zu bleiben. Und wenn du sie richtig nutzt, ist das sogar richtig gut.
KI kann helfen oder nerven. Je nachdem, wie du sie nutzt
Zuerst die gute, dann die schlechte Nachricht? Nein, ich fange umgekehrt an.
Das Internet und die Sozialen Medien werden momentan mit KI-Inhalten geflutet und das auch noch total erkennbar. Gleicher Textaufbau, immer gleiche Sätze und Floskeln. Das langweilt einfach. Mich, dich und deine Kunden genauso.
Spoiler: Mein Mann hat nix damit am Hut, aber er lästert schon eine Weile über die immer gleichen Beschreibungen von Eisenbahnmodellen bei Ebay. Heißt, er merkt es auch.
Wenn alle das Gleiche tun und gleich nutzen, dann ist alles und jeder austauschbar.
Daher wohl die Angst vieler, KI könne sie ersetzen.
KI kann und soll dich nicht ersetzen, aber sie kann verstärken,
was du hineinlegst.
Viele verstehen KI als Optimierungstool. Viele von ihnen kennen es so von Social Media: Höher, schneller, weiter.
Kein Wunder also, dass das besonders bei der Content oder Kurs-Erstellung oft so deutlich zu sehen ist.
Wenn KI so schnell Texte raushaut, dann kann ja viel mehr gepostet oder in Kurse eingesetzt werden. Dann wird alles viel schneller.
Schneller vielleicht, aber besser garantiert nicht, denn ohne deinen Input kennt auch KI nur 0 und 1.
Meine Regel dazu heißt einfach: Ich muss alles selber gut können, bevor es KI macht, denn nur dann kann ich auch klar sagen, was sie tun soll. Oder auch anders gesagt: Wenn du selbst keine guten Texte schreiben kannst, kommt auch bei KI Müll raus, nur schöner verpackt, aber immer noch am Ziel vorbei.
KI ist ein Werkzeug und bestenfalls ein guter
Teamplayer
KI kennt keine Gefühle, kein Datum und keine Uhrzeiten. Wenn du denkst, dass sie aber doch so mitfühlend ist, dann hält sie dir nur den Spiegel vor.
Ich dachte das auch mal und als ich sie fragte, warum sie an einem Tag so kurzangebunden und verärgert wirkte, hat sie mir das auch gesagt: Ich kenne keinen Ärger und keine Emotionen, aber ich reagiere auf dein Verhalten und spiegle es dir zurück.
Damit wäre das dann auch geklärt.
Wo KI dir wirklich hilft, wenn du die Richtung vorgibst
Als Scannerin liebe ich KI dafür, meine vielen Ideen zu ordnen und zu strukturieren. Sie fügt wiederkehrende Ideen oder gleichartige zusammen und schafft so mehr Überblick.
Sie kann Perspektiven testen, „laut denken“ Vor- und Nachteile einer Idee, oder eines Projektes schneller gegenüberstellen,
Dabei entscheidest du, was du übernimmst und was nicht. Damit sind wir bei meiner Regel von vorhin. Wenn du es selbst gut kannst, kannst du KI dazu bringen, es genauso gut wie du, nur schneller, zu erledigen.
Was du selbst nicht kannst, musst du erst lernen, denn woher soll KI es dann wissen?
Warum deine Texte nicht aus dem Automaten
kommen sollten
Früher wurden oft Texte kopiert und übernommen (Copycat).
Heute macht das zum Teil KI, weil sie aus den Millionenfragen, die sie aufgeschnappt hat, die wahrscheinlich besten Texte übernimmt. Die Folge ist dann Einheitsbrei, Blabla ohne echten Inhalt und typische Floskeln.
Mit KI zu arbeiten, geht völlig anders, wenn du sie nicht als Text-Automaten nutzt.
Wenn du das ständig machst, liest keiner mehr deinen Content, denn der ist ja gleich wie alle. Da ist es doch logisch, dass Leser eher hängenbleiben, wenn etwas anders klingt oder aus dem Rahmen fällt.
Wie du KI trotzdem sinnvoll fürs Schreiben nutzt
Schreibe deine Texte selbst und nutze KI als Lektorat oder Impulsgeber.
Ich neige dazu, lange und/oder lange verschachtelte Sätze zu schreiben. Wenn ich KI meine Texte gebe, kann ich klar sagen: „Bitte überprüfe das mal auf schwer verständliche Sätze, auf Doppelinhalte (Doppel-Moppel passiert auch mir manchmal).
Du kannst KI auch fragen, ob der Text für Laien, für ein 6-jähriges Kind oder einen Teenager verständlich ist.
Danach kannst du immer noch selbst entscheiden, wo du etwas korrigierst oder vielleicht sogar mit Absicht so stehen lässt.
Kleiner Tipp: Wenn du selbst noch besser texten lernen willst, ist das 6-jährige Kind ein echter Hit. Denn deine Sprache wird einfacher und leichter verständlich. Und das ist doch letztlich das, was du willst.
Wie viel KI willst und brauchst du wirklich?
Finde deinen eigenen Weg, um mit KI umzugehen. Frage dich:
Wieviel KI willst du und wofür. Wie willst du mit KI arbeiten und wann bist eher du und deine Persönlichkeit gefragt?
Es gibt jede Menge Tools und GPT ähnliche Plattformen, wie Monika, Gemini, Gamma, Perplexity und genauso viele Tools für Bilderstellungen.
Du musst nicht alles machen, nur weil es geht.
Bei einer Anwendung die Fotoshootings ersetzen kann, habe ich schon mal mächtig Zeit verloren oder bin ein anderes Mal an den Ergebnissen verzweifelt.
Gerade bei solchen Anwendungen kannst du genauso viel Zeit verlieren, wie beim Scrollen durch Social-Media. Beides bringt dich aber nicht zu deinem Ziel.
Frag dich also immer: Wozu kann ich es brauchen und brauche ich es wirklich?
Die Möglichkeit, mit bestimmten Tools virtuelle Clones von dir zu erstellen und zu nutzen, mag verlockend sein, aber ist sie das wirklich? Wen hat dein Kunde dann vor sich? Und glaub mir, das fragt er oder sie sich auch und verschwindet lieber.

Ich arbeite auch sehr gerne mit Bildmetaphern und logischerweise finde ich nicht immer passende Bilder und kann sie auch nicht selbst fotografieren. Z. B. eine Feuerläuferin mittleren Alters, oder auch mal etwas wie dieses.
Dann nutze ich auch gerne mal KI, um ein Bild zu erzeugen, das aussagt, was ich mir vorstelle.
Wenn du mit KI arbeiten willst, bist und bleibst du die wichtigste Person.
Du weißt, was du mit KI erarbeiten willst und du entscheidest, wie du sie nutzt, welche Informationen du ihr gibst, damit sie dich unterstützen kann. Du kannst ihr deine Stimme geben, dass sie dir in deinem Stil antwortet, aber
…alle Entscheidungen und die Verantwortung dafür liegen bei dir.
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Du musst KI nicht nutzen wie alle anderen.
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Hinweis zur Urheberschaft:
Alle Texte wurden mit Herz und Liebe persönlich erstellt. Einzelne Bilder wurden teilweise mit Hilfe von KI erstellt, bearbeitet oder optimiert.
Alle Inhalte und Aussagen stammen jedoch vollständig von mir. © Angelika Jäger, 2026
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