15 Jan. Wenn das Gewitter im Kopf tobt – und du trotzdem Business machen willst
Du bist Scannerin, wenn du sehr neugierig bist, viele Talente hast, gerne Neues lernst, und dein Kopf sich manchmal anfühlt wie ein Gewitter.
Ideen kommen gleichzeitig, überlappen sich und wollen alle gelebt werden.
Genau das ist keine Schwäche. Weder dein Kopf, noch deine vielen Ideen, und schon gar nicht du selbst, sind falsch.
Scannerinnen besitzen eine besondere Fähigkeit: Sie sehen Zusammenhänge, wo andere nur Einzelteile erkennen.
Doch erst wenn du lernst, dieses Ideengewitter zu kanalisieren, wird es zu deiner Superpower statt dir im Weg zu stehen.
Die 3 häufigsten Missverständnisse über Scannerinnen im Business
Sie verhalten sich anders, denken und arbeiten anders als die „Norm“.
Da wird schnell bewertet – und daraus entstehen Mist-Verständnisse.
Ja, das sind sie wirklich. Es wird nur Mist verstanden und verbreitet.
Das Schlimmere ist: Daraus werden häufig für uns Scannerinnen gerade im Business Glaubenssätze, die uns nur im Weg stehen.
Die 3 häufigsten und hartnäckigsten dabei sind:
- Sie sind chaotisch
→ Nein. Sie sind neugierig und haben immer neue Ideen, die erstmal sortiert werden müssen. - Sie bringen nichts zu Ende
→ Falsch. Wenn es ihnen wirklich wichtig ist, bringen sie es auch zu Ende. Nur oft umständlicher als nötig, weil eine Struktur fehlt, mit der sie klarkommen. Und was nicht beendet wurde, liegt als offenes Projekt in der Ideenschatzkiste. - Sie sind nicht fokussiert
→ Auch falsch. Sie fokussieren anders, aber das Ideengewitter funkt oft dazwischen.
Wenn du das oft genug hörst, glaubst du es selbst
Dann werden aus Zuschreibungen innere Glaubenssätze.
Und deine Stärken werden plötzlich zu vermeintlichen Fehlern.
Glaub mir, du hörst es mehr als genug. Schon als Kind, wenn dir gesagt wurde:
„Du fängst erst was Neues an, wenn du das hier fertig hast.“
„Du bist ein Chaot und kriegst nix fertig.“
„Kannst du dich jetzt mal auf deinen Plan konzentrieren?“
„Hör auf zu spinnen, du hast zu viel Fantasie.“
Ging mir genauso.
Und später hieß es oft, ich sei unstet, würde ständig die Firma wechseln, und mein Schreibtisch sei wild statt aufgeräumt.
Stimmt. Ich hatte meine eigene Ordnung und wenn es im Job langweilig wurde, habe ich nach neuen, spannenderen Ufern gesucht.
Hat mir übrigens nebenbei jede Menge Erfahrung eingebracht. 😉
Als scannerin im Business bist du
in bester Gesellschaft
Was haben Leonardo da Vinci, Hildegard von Bingen, Steve Jobs und Maya Angelou gemeinsam?
Richtig – sie alle waren (oder sind) Scanner-Persönlichkeiten.
Menschen, die sich nicht entscheiden wollten oder konnten, weil ihre Neugier, Vielseitigkeit und Synthesefähigkeit nicht in eine Schublade passt.
Von der ersten Computerprogrammiererin Ada Lovelace bis zur modernen Nobelpreisträgerin Marie Curie zeigen sie:
Wer viele Interessen hat, muss nicht verzettelt sein, sondern kann Neues erschaffen, das andere gar nicht denken können.
Als Scannerin im Business ist dein Weg vielleicht anders, aber genauso wertvoll wie jeder Andere.
Genau das darfst du und dein Business widerspiegeln.
Was brauchst du als Scannerin im Business?
Du brauchst Flexibilität, statt dich ständig in Schablonen zu zwängen.
Am besten kommst du zurecht, wenn du Systeme nutzt, die sich mit dir mitentwickeln.
Du brauchst Abwechslung UND Kontinuität wie z. B. durch Zyklen, Content-Serien oder klar definierte Projekte.
Akzeptiere dich und deine Besonderheit, bevor du Strategien anwendest
Hör auf mit dem Versuch, dich dem „Normalen“ anzupassen. Das hast du nicht nötig.
Deine Stärken sind: Flexibilität, schnelle Auffassungsgabe und Multiperspektivität.
Schreib dir auf – egal wo und wie – wenn du ein Thema gemeistert hast, bevor du zum nächsten gehst. Nutze dieses Wissen weiter, statt es fallen zu lassen.
Ich weiß, wie schwer das ist.
Trotzdem sind Pausen gerade für uns Scanner mega wichtig.
Stoppen – innehalten – träumen, damit du dich nicht ständig selbst hetzt.
Du brauchst eine andere Strategie, um dich zu organisieren
Sortiere deine Ideen in Prioritäten und überliste dich selbst mit kleinen Tricks, um den Fokus zu halten.
Nimm dir Zeit, um Verbindungen zwischen deinen Interessen zu entdecken. So entsteht doppelter Nutzen durch Synergien.
Meine eigene Lösung?
Ich kam nie mit Tools wie Trello oder Notion klar. In einer Kiste habe ich gefühlt 50 Kalender gebunkert. Sowohl datiert wie auch undatiert. Tolle Dinger. Aber nie genutzt, weil sie nicht zu mir passten.
Ich nutze jetzt einen Spiralblock (oben gebunden – das ist wichtig!).
Mal steht dort, was zu tun ist. Mal notiere ich eine Idee.
So geht mir nichts verloren und ich kann beliebig vor- und zurückblättern.
Hin und wieder markiere ich ein Blatt mit Klebe-Lesezeichen. Das reicht, um Wichtiges wiederzufinden.
Ein kleines Exemplar habe ich immer in der Tasche. Für spontane Ideen unterwegs.
Was davon beim Sortieren bleibt, kommt dann auf den großen Block.
Wie du deine Stärken als Scannerin im Business umsetzen kannst
Der beste Tipp: Plane in Kurzzeitprojekten.
Auch wenn du etwas Größeres vorhast, zerteile es in kleine einzelne Projekte und Schritte. Dann behältst du den roten Faden.
Mach den ersten Schritt.
Du musst nicht das Ende der Treppe sehen.
Setze dir erstmal zum Ziel, täglich 10 oder 20 Minuten an einem Thema zu arbeiten, dass bringt dich direkt deinem langfristigen Ziel näher.
Und vergiss die Belohnung nicht.
Feiere kleine Fortschritte, auch (und gerade), wenn du merkst, dass dein Interesse nachlässt.
Es geht nicht um Riesen-Tamtam.
Aber ein kleiner Moment der Anerkennung kann Gold wert sein. Sei es dir wert und schenk ihn dir selbst.
Hilft mir als Scannerin im Business auch KI?
Absolut – wenn du es richtig angehst.
Wenn du einfach ohne Plan in einen Chat gehst, kannst du zu deinen 1.000 Ideen ganz schnell 10.000 neue dazubekommen.
Du sitzt begeistert stundenlang davor – und hast am Ende kein Ergebnis. Nur noch mehr Frust.
Kennst du das?
KI kann dir helfen, wenn du weißt, wie du sie nutzen willst:
- Gedanken und Ideen sortieren
- Prioritäten setzen
- Wiederkehrende Muster erkennen
- Scanner-Ideen zusammenführen
Aber: ChatGPT muss wissen, wer du bist und was du brauchst.
Die bessere Lösung für viele:
Ein persönlicher GPT, der dich kennt. Der dir Fragen stellt und dich strukturiert begleitet.
Liora ist ein gutes Beispiel dafür.
Du kannst sie hier kostenlos ausprobieren.
Sie ist nicht speziell auf Scannerinnen trainiert, aber du wirst schnell merken, wie viel Klarheit sie schaffen kann.
In Free your Business ist jetzt eine Spezialistin für Scannerinnen an Bord
Free your Business ist mein absolutes Herzensprojekt – und ich treibe es genau mit den Tipps aus diesem Artikel voran.
Es ist ein modulares System, das es so noch nie gab.
Mit persönlicher Unterstützung, individuellem GPT-Coaching – und einer Scannerin, die dich wirklich versteht.
Schon bald geht es los.
Dann kannst du deine Spezialistin für Scannerinnen kennenlernen und alles, was in diesem Orbit bereits entstanden ist.
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Hinweis zur Urheberschaft:
Alle Texte wurden mit Herz und Liebe persönlich erstellt. Einzelne Bilder wurden teilweise mit Hilfe von KI erstellt, bearbeitet oder optimiert.
Alle Inhalte und Aussagen stammen jedoch vollständig von mir. © Angelika Jäger, 2026
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