Technik fuer dein Onlinebusiness

Dein Online-Business braucht Technik. Aber wie viel davon wirklich?

Eigentlich wolltest du ja nur wissen, welche Plattform du brauchst, um deine Idee für einen Online-Kurs verkaufen zu können.

Wenn du jetzt anfängst danach zu googlen, dann wirst du fast erschlagen, von den ganzen Tipps und Angeboten, die dir erzählen, was du dafür alles brauchst. Angeblich brauchst du Tool A und B, einen Funnel, Automationen und am besten noch eine Software, von der du gestern noch nicht mal was gehört hast.

Dabei ist das Problem gar nicht, dass du zu wenig Technik hast, oder nicht damit umgehen kannst. Es liegt meistens daran, dass du anfängst, dich mit Technik zu beschäftigen, bevor klar ist, was sie für dich tun soll.

Technik gehört zum Online-Business dazu. Aber nicht jede Technik zu deinem.

Technik ist ein Werkzeug und es gehört zum Online-Business dazu. Das ist dir ja auch durchaus klar, denn du hast dich ja für Online entschieden und da wird nicht getrommelt oder Rauchzeichen gegeben.

Um bei der Plattform-Frage zu bleiben, sind vor einer Entscheidung dazu andere Fragen im Raum. Einerseits ganz praktische, wie z. B. welches Format dein Online-Kurs hat. Andererseits die Frage, wie du deine Kunden denn bisher erreichst mit einem Angebot.

Vielleicht stellt sich dann zuerst die Frage, ob du nicht erstmal mit einem Newsletter starten solltest, bevor dann eine Plattform das Thema wird.

Auch hier ist es ein Unterschied, ob du fragst: „Welches Newsletter-Tool ist das Beste?“

Oder ob du fragst: „Ich möchte einmal pro Woche eine Mail an Leserinnen schicken. Was brauche ich dafür?“

Technik ist ein Werkzeug und kein Selbstzweck. Sie soll etwas für dich erledigen.  

Bevor du also das nächste Tool suchst, stell dir eine andere Frage

Am besten klebst du dir eine Haftnotiz irgendwohin, denn du kannst dir diese Frage bei so ziemlich allem stellen, was dir im Online-Business vor die Nase gehalten wird.

„Was will ich damit machen?“

Technik für dein Online-Business

Du hast sicher weder die Zeit, noch die Lust, dich mit Dingen und Technik zu beschäftigen, die du für dein eigentliches Ziel nicht oder noch nicht brauchst.

Bei der Frage entsteht schon ein kleiner Plan. Der Maler will die Decke streichen, der Bauarbeiter eine Wand aufstemmen.

Das führt automatisch zu der Frage: „Was brauche ich dafür“
Der Maler braucht genauso wenig ein Stemmeisen, wie der Bauarbeiter eine Farbrolle.

Für dich sind die Fragen natürlich anders:

  • Wenn du Termine vereinbaren willst → dann brauchst du eine passende Terminlösung.
  • Du willst regelmäßig schreiben und Kunden informieren → dann brauchst du eine Newsletter Lösung.
  • Willst du dagegen ein digitales Produkt verkaufen → dann brauchst du irgendwann eine Möglichkeit für den Verkauf und die Auslieferung.

Du brauchst aber ganz sicher nicht alles gleichzeitig. Vielleicht brauchst du ja sogar mal alles, aber eben nicht jetzt.

Ein Problem oder eine Herausforderung braucht eine passende Lösung. Nicht eine tolle Lösung ein passendes Problem.

Technik für dein Online-Business

Welche Technik brauchst du also wirklich?

Überraschung, du kannst  hier jetzt keine Tool-Liste finden?

Das ist Absicht, denn wenn du nur nach einem Tool suchst, gibt es genug da draußen, die dir genau so eine Toolliste, oft als Freebie geben.

Ich kenne das von mir selbst. Und ich kenne auch die geschickten FOMO-Techniken, mit denen uns vermittelt wird, dass wir etwas verpassen, wenn wir genau dieses Tool nicht nutzen.

Und obwohl ich Technik liebe und gerne auch was Neues lerne, hab ich mir eine kleine Prüfliste gebaut, die ich dir hier ans Herz lege.

Fünf Fragen, die eigentlich bei jeder Entscheidung nützlich sind:

1. Was möchte ich gerade konkret tun?
2. Was davon hab ich schon und kann meine Technik bereits?
3. Wo fehlt mir jetzt tatsächlich etwas, um Antwort 1 umzusetzen? 
4. Was muss die neue Lösung unbedingt können? 
5. Was brauche ich ausdrücklich nicht? 

Ich frage mich zusätzlich, ob ich überhaupt die Zeit habe, das in den nächsten zwei Wochen umzusetzen, und ob es mich bei dem, was ich gerade vorhabe, wirklich weiterbringt.

Mit diesen Fragen wird die Frage „Welches Tool ist das Beste“ zu einer viel kleineren Entscheidung. Hast du in den nächsten 14 Tagen sowieso keine Zeit dafür, kann es warten. Bringt es dich bei dem, was gerade wichtig ist, nicht weiter, wahrscheinlich auch.

Und was ist mit KI?

Da gilt dasselbe.

Die gleichen Fragen und Prinzipien gelten auch hier. Dir nutzt keine Liste mit angeblich genialen Prompts, sei es für GPT, Claude, Gemini usw.

Du brauchst kein neues Hustle-Objekt, das dir Zeit raubt. Schließlich soll KI dir ja Arbeit abnehmen.

Technik für dein Online-Business

Auch hier ist die erste Frage nicht: Soll ich GPT, Claude usw. nehmen.

Die bessere Frage ist dann: Wobei soll mir KI helfen?

Vielleicht stellst du bei der Frage schon fest, dass du für diese Hilfe jetzt grad keine KI brauchst. Dann darf sie warten.

Ein paar Schritte weiter, stellst du fest, dass sie jetzt vielleicht sinnvoll ist. Und dann prüfst du mit den Fragen einfach weiter, was am besten zu dir passt.

Was KI kann und wie du sie nutzen kannst, um diese Fragen zu beantworten, kannst du auch in meinem Blogartikel lesen.

Technik muss nicht dein Liebling werden.

Es reicht schon, wenn sie ein guter Kumpel für dich ist.

Ein guter Kumpel steht nicht dauernd im Mittelpunkt. Dafür ist er da, wenn du ihn brauchst.

Welche Technik macht dein Online-Business gerade komplizierter, als es sein müsste?

Schreib mir unten ins Dialogformular. Ich bin gespannt, wo es bei dir gerade klemmt.

Wo steht dir Technik gerade im Weg?

Hier kannst du mir deine Meinung sagen, sagen was dir noch fehlt und Fragen stellen. 

Ganz allgemein geht es auch anonym. Und wenn du eine Antwort möchtest, dann lass mir deine E-Mail-Adresse da.  Ich lese alles und antworte so schnell wie möglich. 

Hinweis zur Urheberschaft
Mit Herz selbst geschrieben. Angelika Jäger, 2026.

Haftungsausschluss
Ich verspreche keine Ergebnisse. Fortschritt und Wirkung hängen auch hier von deinem Einsatz, deiner Kontinuität und deiner Umsetzung ab.

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