Urlaub ohne Laptop

Urlaub steht an: Warum mein Laptop dieses Jahr zu Hause bleibt

Nach 2 Jahren steht endlich wieder Urlaub an.
Und zum ersten Mal seit über 10 Jahren bleibt mein Laptop zu Hause.

Früher wäre das undenkbar gewesen,

Urlaub ohne mein Arbeitsgerät? Undenkbar.
Ein Urlaubsquartier, an dem nicht garantiert stabiles WLAN vorhanden ist, genauso.
Ich war eine echte Kandidatin für ne Medaille in der Disziplin „Gegen die eigene Energie arbeiten“, wenn es sowas geben würde.

Nur heute würde ich eher sagen:

Meine Urlaube der letzten 10 Jahre waren mehr Ortswechsel als Urlaub.

Schon 2 Wochen vorher wurden alle Updates am Laptop gemacht. Zugriff auf alle wichtigen Dateien in der Cloud geprüft und aktuelle Arbeitsprojekte noch fix dort gespeichert, falls ich dran weiterarbeite.

Alles musste mit: Ladekabel, Kopfhörer, Handy, iPad und der Laptop natürlich.

Und ja, so war dann auch mein Urlaub. Ich war ständig online, immer erreichbar und stand auch im Urlaub um 5 Uhr auf, damit ich bis zum Tagesprogramm meine Posts, Content und Ideen umsetzen konnte.

Mein Mann ließ mich gewähren, aber er und mein Vater, der oft dabei war, rollten oft mit den Augen, wenn ich dann auch noch unterwegs ständig mit dem Handy oder iPad beschäftigt war.

Ich hab es nicht gemerkt, oder auch nicht merken wollen, aber der Erholungswert eines solchen Urlaubs war auf einer Skala von 1 bis 10 eher 0 oder sogar minus.

Wie kam es dann zu meinem Sinneswandel?

Nicht freiwillig, so viel sag ich gleich. Aber er kam Gott sei Dank.

Ich war immer gereizter und frustriert, weil nichts wirklich lief. Und dann kam letztes Jahr einiges zusammen: Mein Seelenkater todkrank, meinem Vater ging es nicht gut und das Finanzamt saß mir im Nacken.

Und in einem recht teuren Coaching hörte ich nur: Mindset, Mindset, Mindset, dann klappt es auch mit 3 x posten am Tag.

So einfach ist es aber nicht. Und dann kam der Punkt, da wollte ich einfach nicht mehr.

Nichts mehr. So wollte ich jedenfalls nicht weitermachen. Pause Taste bis zum Aus, war beschlossene Sache.

Kein Eso-Kram oder geniale Heldenstory

Echt nicht, aber…
In dem Moment wurde es leichter.

Einige Herausforderungen klärten sich einfach und es blieb nur noch mein kranker Kater, den ich dann auch noch loslassen musste.

Urlaub-ohne-Laptop-durch Sinneswandel

Ich hab nicht viel verstanden, aber dass mir loslassen vom Tunnel Hustle guttat, schon.

Je mehr Ruhe einkehrte, umso mehr kehrte auch meine Energie zurück, hatte ich wieder Ideen und konnte klarer denken und entscheiden.

Aufgeben? – Nein! Also weitermachen? – Ja und nein, ja mit neuer Kraft und Richtungskorrektur, aber nicht mehr und nie mehr so wie vorher und bis ans Limit.

Ich habe verstanden, dass Pausen und die eigene Energie zu achten kein Luxus sind.

Beides ist notwendig für mein Business, genauso wichtig, wie dass sich das Business in mein Leben einpassen muss und nicht umgekehrt.

Die Pause war nicht Faulheit, aber sie sensibilisierte mich dafür, hinzuhören, als eine Businessfrau, die ich von früher kannte, genau dasselbe erzählte, aber auch viel Inspiration dazu gab, wie ich das ändern könnte. Und das für einen Bruchteil dessen, was mich mein voriges teures Coaching ohne Ergebnis gekostet hatte.

Aaaber, und das sage ich auch dazu: Ich war erst jetzt auch wirklich bereit dafür, hinzuhören, zu hinterfragen und etwas zu verändern.

Nach und nach erkannte ich immer mehr Dinge, die mich blockiert und gebremst haben, ohne dass ich sie überhaupt wahrgenommen habe.

Dass dieses „Nur die Harten kommen in den Garten“ und Affirmationen ohne fruchtbaren Boden ein ständiger Kampf gegen meine Energie war und damit ein Kampf gegen mich selbst.

Urlaub ohne Laptop ist Auszeit.

Ich liebe meinen Laptop trotzdem

Ich liebe auch Technik und meine Arbeit. Aber so richtig erst wieder, seit ich darauf achte, dass alles seine Zeit hat.

Im Urlaub bin ich dran.

Meine Akkus aufladen, neue Eindrücke gewinnen und Menschen kennenlernen mit anderen Perspektiven. Mein iPhone ist dabei, für Fotos, Sprachaufnahmen, wenn mir was in den Sinn kommt – und ja, natürlich auch, um für die Familie daheim erreichbar zu sein.

Mein IPad spart mir einiges an Platz für die Bücher, die ich früher immer mitgeschleppt habe, weil ich sie jetzt auf dem Pad lese. Daheim hab ich ein Buch lieber in der Hand und in der Tat gibt es deshalb auch manche Bücher doppelt. Als Buch und als Datei.

Jetzt ist Urlaub ohne Laptop und ohne Business angesagt

Ich habe deshalb kein schlechtes Gewissen mehr, denn ich habe gelernt, dass ich mit weniger Bremsen in meinem Business, viel mehr schaffen und voran bringen kann, ohne auszubrennen.

Mir macht meine Arbeit wieder richtig Spaß, weil sie Teil meines Lebens ist und nicht mein Leben Teil der Arbeit.

Meine größten Bremsen waren ein Business, das nicht in mein Leben passte, und mein Talent dafür, gegen meine Energie und damit gegen mich zu arbeiten.

Es gibt mehr Bremsen als ich dachte

Ich macher Urlaub ohne Laptop. Nicht weil ich meine Arbeit nicht liebe.

Ich habe nur inzwischen gelernt:

Pausen sind kein Luxus. Auf sich aufzupassen und gut für sich zu sorgen, auch nicht.

Energie ist keine Belohnung dafür, erst auszubrennen.
Umgekehrt wird ein Schuh draus.

Businessbremsen - Urlaub ohne Laptop - Shift

Selbstfürsorge und Pausen stärken das Nervensystem, und das belohnt mich mit mehr Energie. Aber nur, solange ich auch auf mich achte.

Ich habe einige meiner Bremsen inzwischen erkannt und dabei auch weitere entdeckt. 

Nicht immer ist jede aktiv, manche auch eher selten. Aber es gibt sie. 

Vielleicht kennst du deine schon.
Vielleicht aber auch nicht.

Wenn du Lust hast hinzuschauen:

Ich habe die häufigsten gesammelt und als kostenloses Workbook aufbereitet.
Es heißt so, weil es wirkt und eben nicht neue Arbeit und ToDo´s bedeutet. 

Wichtiger Hinweis:

Meine Angebote richten sich ausschließlich an Unternehmerinnen, Gründerinnen, Gewerbetreibende, Selbstständige und juristische Personen des öffentlichen Rechts gem. §14 BGB. Kein Verkauf an Verbraucher

Hinweis zur Urheberschaft
Dieser Beitrag wurde von mir selbst verfasst. Einzelne Bilder wurden teilweise mit Unterstützung von KI bearbeitet oder optimiert. Alle Inhalte und Aussagen stammen von mir. Angelika Jäger, 2026.

Haftungsausschluss
Ich verspreche keine Ergebnisse. Fortschritt und Wirkung hängen auch hier von deinem Einsatz, deiner Kontinuität und deiner Umsetzung ab.

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